Prozessbegleitung und Entlastung bei der Auswahl des Ladestandorts

Als Gemeinde stehen Sie vor der Herausforderung, den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu planen. Oftmals fehlt es jedoch an Zeit, einem zentralen Überblick und dem richtigen Wissen, um diesen Prozess effizient und sorgfältig zu gestalten. Unsere Prozessbegleitung und Standortauswahl nehmen Ihnen diese Sorgen ab, sodass Sie effektiv und entschlossen handeln können.

Was bringt das Ihrer Gemeinde?

Unser Service wurde entwickelt, um Ihnen den Prozess der Auswahl potenzieller Ladestandorte vollständig abzunehmen. Konkret bedeutet dies:

  • Eine aktualisierte Planungskarte, die der prognostizierten Anzahl von Ladestationen im Jahr 2030 entspricht. 
  • Professionelle Unterstützung bei der Erfassung aller erforderlichen Daten und vollständige Entlastung bei der Auswahl der Ladestationen. 
  • Bis zu 80 % weniger Zeitaufwand für die Erstellung einer intern validierten Ladekarte, die bis 2030 ausreichend Ladestationen umfasst. 

So behalten Sie die Kontrolle, während der Prozess erheblich beschleunigt wird.

Unser Stufenplan: So läuft der Prozess ab

Der Umsetzungsprozess für die Erstellung der Planungskarte hat eine durchschnittliche Durchlaufzeit von 10 bis 14 Wochen und besteht aus sechs übersichtlichen Phasen

Bestandsaufnahme der Wünsche und Anforderungen

Startbesprechung, in der wir gemeinsam die Ziele und den Zeitplan festlegen.

Lieferung der erforderlichen Daten

Einreichung bestehender Planunterlagen, Geodaten und Aufstellungskriterien.

Festlegung der Nachfrage nach öffentlichen Ladestationen

Auf Grundlage Ihrer spezifischen Wünsche, aktuellen Verbrauchsdaten und Prognosen wird die Anzahl der auszuwählenden Standorte festgelegt.

Erstellung und Aktualisierung der Planungskarte

Auf der Grundlage von Prognosen, aktuellen Verbrauchsdaten und den Aufstellungskriterien werden die Ladestandorte festgelegt, einschließlich der Ansicht von oben und von der Seite.

Validierung durch die Gemeinde

Es folgt eine Arbeitssitzung zur Validierung, nach der Sie die vorgeschlagenen Standorte überprüfen.

Validierung & Abschluss

Der endgültige Plan ist in EVMaps verfügbar und kann mit Ihrem Betreiber geteilt werden.

Wie erstellt man einen guten Lageplan?

Eine zukunftssichere Planungskarte beginnt mit aktuellen und zuverlässigen Daten. Je vollständiger die Datenpunkte sind, desto besser können wir auf lokale Anforderungen und Gegebenheiten eingehen. Wir verwenden unter anderem:

  • Basisregistrierung Großräumige Topografie für Einblick in die Gestaltung unserer Lebensumgebung, u. a. Gebäude und Straßen.
  • Bestehende Ladeinfrastruktur mit zugehörigen Verbrauchsdaten, um die tatsächliche Leistung des Ladenetzwerks zu überwachen und auf der Grundlage tatsächlicher Zahlen Standortentscheidungen zu treffen. 
  • Prognosen: Anpassbare Jahreszahlen, um zu bestimmen, wie viele neue Ladestationen bis zum gewünschten Jahr benötigt werden.  
  • Niederspannungsnetz: Die Entfernung zum Netz entscheidet darüber, ob eine Ladestation an das Netz angeschlossen und somit mit Energie versorgt werden kann. Liegt die Entfernung zum Netz zu nah oder zu weit entfernt, ist der Standort nicht geeignet. 
  • Andere Kontextlagen wie Parkplätze, Baumkarte oder andere Wünsche können je nach Ihren Anforderungen in die Standortauswahlkriterien einbezogen werden.

Kommunale Kriterien

Jede Region hat ihre eigenen Wünsche und Anforderungen hinsichtlich der Standortwahl. Um den Plan zu erstellen/aktualisieren, legen wir häufig verwendete Kriterien fest, die von der Gemeinde nach Bedarf ergänzt/angepasst werden können.

Kommunale Kontrolle

 EVTools ist darauf spezialisiert, anhand von Kriterien großflächig zukünftige Standorte zu bestimmen. Allerdings verfügen wir nicht über spezifische Kontextkenntnisse zu den Gegebenheiten in Ihrer Region. Daher ist es wichtig, dass die endgültige Bewertung der Standorte bei der Gemeinde verbleibt. Wir empfehlen, dass nicht nur Mitarbeiter der Mobilitätsabteilung, sondern auch Kollegen aus anderen Abteilungen des öffentlichen Bereichs ihr Feedback zu den vorgeschlagenen Standorten geben, um einen breit getragenen und umsetzbaren Plan zu realisieren.

Der Plan ist fertiggestellt. Was kann ich nun damit machen?

  • Die Standorte, die für die Realisierung bereit sind, können dem Betreiber oder der regionalen Behörde mitgeteilt werden. Ausgehend von der Planungskarte können Realisierungsprozesse gestartet werden, bei denen durchlaufen werden. Durchlaufen von etwa 8 bis 10 festgelegten Schritten wird eine Ladestation auf strukturierte Weise realisiert, ohne dass wesentliche Schritte übersprungen werden. 
  • Die Status der Standorte werden automatisch in der Planübersicht aktualisiert, sodass Sie stets einen Überblick über den aktuellen Status des Ladenetzwerks haben. Dadurch bleibt es einfach, neue Ladestationen hinzuzufügen oder zu entscheiden, dass bereits ausreichend Ladeinfrastruktur vorhanden ist. 
  • Wir empfehlen, die Planungskarte regelmäßig zu aktualisieren, damit Entscheidungen stets auf aktuellen Daten basieren.

Wenn Sie Fragen zur Pflege der Planungskarte haben oder diese gerne mit einem Betreiber/einer regionalen Behörde teilen möchten, kontaktieren Sie uns bitte.

Häufig gestellte Fragen zur Wahl des Ladestandorts

Die Prozessbegleitung bietet einen aktualisierten Plan für 2030, vollständige Entlastung bei der Datenerfassung und eine Zeitersparnis von bis zu 80 % bei der Erstellung einer intern validierten Ladekarte.

Der gesamte Prozess dauert durchschnittlich 10 bis 14 Wochen und ist in sechs klare Phasen unterteilt, von der Bestandsaufnahme bis zur endgültigen Validierung und Fertigstellung.

EVTools nutzt die Basisregistrierung Großräumige Topografie (BGT), vorhandene Verbrauchsdaten, Zukunftsprognosen, Daten zum Niederspannungsnetz und lokale Kriterien wie Parkplätze oder Baumkarten.

Die Entfernung zum Netz bestimmt, ob eine Ladestation technisch und finanziell realisierbar angeschlossen werden kann. Ist die Entfernung zu groß, wird der Standort als ungeeignet markiert.

Die Status der Standorte werden automatisch in der Planungskarte aktualisiert. EVTools empfiehlt, die Karte regelmäßig zu pflegen, damit Entscheidungen stets auf den aktuellsten Daten basieren.

Sobald die Planungskarte fertiggestellt ist, kann sie über EVMaps mit Betreibern oder regionalen Behörden geteilt werden, um mit der strukturierten Realisierung von Ladestationen zu beginnen.

Die endgültige Bewertung bleibt bei der Gemeinde. Wir empfehlen eine umfassende Validierung, bei der sowohl die Mobilitätsabteilung als auch andere relevante Abteilungen im öffentlichen Bereich Feedback geben.

Ja, jede Region hat ihre eigenen Anforderungen. EVTools legt häufig verwendete Kriterien fest, die von der Gemeinde nach Bedarf ergänzt oder angepasst werden können, um einen maßgeschneiderten Plan zu erstellen.

Vertraut durch