Nutzen Sie Ihre bestehende Infrastruktur für eine schnellere Einführung von Ladestationen. Haben Sie noch ungenutzte Kapazitäten an Ihren Anschlüssen? Oder können Sie ein Stromnetz mit Lademöglichkeiten kombinieren? Nutzen Sie Ihre bestehende Infrastruktur für eine schnellere Einführung von Ladestationen.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur erfordert von den Kommunen intelligente, innovative Lösungen. Die Nutzung der bestehenden Infrastruktur kann dabei entscheidend sein. Durch die Verknüpfung kommunaler Datenschichten, wie beispielsweise das Stromnetz oder eigene Anschlüsse, mit einer Plattform wie EVTools wird deutlich, wo Ladestationen sinnvoll, technisch machbar und wirtschaftlich vertretbar sind.
Nachfolgend finden Sie zwei Praxisbeispiele, die zeigen, wie Kommunen mit ihren Daten schneller und intelligenter vorankommen können.
Licht und Laden kombiniert
In einigen Gemeinden, wie beispielsweise in Arnheim, wurde im Stadtteil Schuytgraaf mit der Kombination von Ladestationen und Laternenmasten experimentiert. Das bedeutet nicht einfach nur die Wiederverwendung des bestehenden Anschlusses: Es wird ein neuer, leistungsstärkerer Anschluss installiert und das Objekt ersetzt.
Der Business Case wird vor allem dann interessant, wenn Laternenmasten ohnehin erneuert werden müssen, beispielsweise bei geplanten Austauschrunden (etwa alle 40 Jahre).
Warum Datenebenen hier entscheidend sind:
Durch das Hochladen von GIS- und Asset-Daten der Gemeinde in EVTools erhält man einen Überblick über die Lage der Laternenmasten im Verhältnis zu Parkplätzen, Verkehrsströmen und möglichen Geschäftsszenarien.
Die Gemeinde, der Grundstückseigentümer und die Betreiber können dann gemeinsam auf einer einzigen Plattform festlegen, wo Beleuchtung und Lademöglichkeiten interessant sind, welche Möglichkeiten es gibt und wie die Einführung automatisiert erfolgen kann.
Kommunale Anschlüsse als Alternative
In anderen Gemeinden, wie beispielsweise in Rotterdam, wurde untersucht, wie bestehende kommunale Anschlüsse – von Turnhallen, Brücken und Abwasserpumpwerken – für die Ladeinfrastruktur genutzt werden können.
Diese Anschlüsse verfügen oft über Restkapazitäten und liegen zudem in der Nähe logischer Ladestandorte.
Warum Datenebenen hier entscheidend sind:
Durch die Kombination von Anschlüssen, technischen Daten (wie verfügbare Kapazität und Art des Anschlusses) und Parkplatzinformationen in GIS entsteht ein ganzheitliches Bild.
In EVTools können Kommunen und Betreiber diese Ebenen nutzen, um:
- Schnelle Identifizierung geeigneter Standorte,
- Die Wirtschaftlichkeit pro Anschluss zu beurteilen,
- Notwendige Verkehrsbeschlüsse und Prozesse automatisiert in Gang setzen.
So wird deutlich, wo kommunale Anschlüsse sinnvoll genutzt werden können, um die Ladeinfrastruktur zu beschleunigen, ohne jedes Mal neue Netzanschlüsse zu benötigen.
📚 Die NKL-Studie „Handreiking ‘Anders Laden’ elektrisch vervoer” (Leitfaden „Anders laden” für Elektrofahrzeuge) bestätigt dieses Potenzial: Bestehende Anschlüsse können in bestimmten Situationen eine effiziente und nachhaltige Lösung für den Ausbau der Ladeinfrastruktur bieten. Diese Studie können Sie hier lesen .
Die Kraft der Integration: von Daten zur Umsetzung
Beide Beispiele verdeutlichen einen gemeinsamen Nenner: Kommunen, die ihre Datenschichten aktiv nutzen, haben einen klaren Vorsprung. Ob es nun um die Erneuerung von Stromnetzelementen oder um Restkapazitäten bestehender Anschlüsse geht – der Schlüssel liegt in der Kombination von räumlichen, technischen und Prozessdaten auf einer einzigen Plattform.
Mit den EVTools-APIs können Kommunen ihre eigenen GIS-Systeme direkt verknüpfen und so die Zusammenarbeit mit Marktteilnehmern beschleunigen.
Der Schlüssel zur Beschleunigung
Die Nutzung der bestehenden Infrastruktur bietet den Gemeinden nicht nur Möglichkeiten zur Kosteneinsparung und Beschleunigung, sondern vor allem auch eine intelligentere Steuerung der Umstellung auf Elektrofahrzeuge.
Arnheim und Rotterdam zeigen, dass dies möglich ist, sofern Daten im Mittelpunkt stehen und allen beteiligten Parteien gut zugänglich gemacht werden.
Eines ist klar: Wer seine Datenschichten nutzt, kann schneller reagieren!
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