Stein von EVTools und ich sind gerade von der EVS-Konferenz in Göteborg zurückgekommen, voller neuer Erkenntnisse! Was ist uns besonders aufgefallen?
CPOs und Städte in ganz Europa wiesen immer wieder auf denselben Schwachpunkt hin: Der Prozess zur gemeinsamen Festlegung neuer oder angepasster Ladestandorte ist fragmentiert, zeitaufwändig und weist einen Mangel an Koordination zwischen den verschiedenen beteiligten Parteien auf.
Obwohl es viele einzelne Tools für Netzwerkplanung, Berechnungen, Überwachung, Optimierung oder Infrastrukturmanagement gibt, ist ein wirklich integrierter, Multi-Stakeholder-Ansatz für die Verwaltung von Ladestationen noch selten, während die Nachfrage rasant steigt.
Wichtigste Beobachtungen:
- In den meisten Ländern stützen sich lokale Behörden stärker auf Marktteilnehmer als dies in den Niederlanden und Flandern üblich ist.
- Das Ökosystem der EV-Infrastruktursoftware und Datentools ist explodiert – was zu einer neuen Ebene der Komplexität und Integrationsherausforderungen geführt hat.
- Es besteht ein wachsender Bedarf an Interoperabilität und Zusammenarbeit zwischen Plattformen, sowohl in technischer als auch in kommerzieller Hinsicht, um die Reifung des Sektors zu beschleunigen.
Die Branche entwickelt sich eindeutig schnell weiter; intelligente, besser vernetzte Lösungen sind daher notwendiger denn je.
Die Veranstaltung war von einer großartigen Energie geprägt, und die Vorfreude auf das, was kommen wird, ist spürbar.


